Autoren-Profil: Tamara Niebler
Alias: Die Inkognito-Philosophin
Ich arbeite als freie Journalistin & Texterin in München und bin Mitglied im Deutschen Presse-Verband (DPV) sowie bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil).
Im Laufe der letzten Jahre schrieb ich für verschiedene Unternehmen und Organisationen, vorwiegend in den Bereichen Gesundheitsjournalismus und Online-Marketing. Außerdem bin ich ausgebildete SEO-Texterin (Suchmaschinenoptimierung).
LinkedIn-Profil: Freie Redakteurin
Xing Profil: Texterin
Website: LÖWEN-Text SEO
DPV-Profil: Journalisten im Netz
Kinderpsychologie – Philosophie der Kindheit
Sozialjournalismus – Philosophie der Armut
Seit 2019 liegen meine journalistischen Schwerpunkte in der Armutsforschung, Philosophie der Kindheit und im sozialen Bereich.
Sozialkritische Fachartikel publiziere ich v. a. für die Kinderhilfsorganisation Deutsche Lebensbrücke, um eine breite Öffentlichkeit über Kinderarmut und soziale Ungleichheiten zu informieren.
Als studierte Philosophin engagiere ich mich außerdem in Formaten, die sich in klarer und natürlicher Sprache an eine breite Öffentlichkeit richten.
Zum Beispiel mit meiner Artikel-Reihe in der Deutschen Angst-Zeitschrift (DAZ):
Angst als conditio humana – Teil 1: Die Existenzphilosophie
Die Angstanfälligkeit des Menschen – Teil 2: Die philosophische Anthropologie
Angsterleben und Angsterfahrung – Teil 3: Die Phänomenologie der Angst
Oder bei Soul LALA (Projekt des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e. V., gefördert von der Aktion Mensch Stiftung):
Was ist normal? – Die Doppeldeutigkeit der Normalität
Pathologisierung & Medikalisierung – Die kranke Gesellschaft?
Leidenschaft: Philosophie
Während meines Magister-Studiums an der Ludwig-Maximilians-Universität München legte ich den Fokus auf die Philosophie der Antike und ihre geistigen Ausläufer im Mittelalter.
Das Wissen um Ursprung und Entwicklung von ideengeschichtlichen Paradigmen bietet mir eine solide Grundlage, um komplexe Themen zu analysieren und die Herausforderungen unserer Zeit kritisch zu reflektieren.
„Wenn man Wesentliches über den Menschen in Erfahrung bringen will, darf man ihn nicht voraussetzen.“
Philosophie des Geistes
Heute beschäftige ich mich eingehend mit der Philosophie der Psychologie, welche völlig andere Perspektiven auf das menschliche Erleben, Bewusstsein und Verhalten eröffnet. Insbesondere die Phänomenologie fördert m. E. ein tiefes Verständnis für die menschliche Wahrnehmung und die Bedeutung von Kontexten.
2020 gründete ich diesen Philosophie-Blog, der sich speziell mit psychischen Krankheiten und sozialen Ungleichheiten befasst.
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Leider wird sie heutzutage oft mit Fachsimpelei verwechselt, obwohl sie doch orientierende Praxis für den Alltag und das Leben ist.
Wesentlich ist der Bezug zur menschlichen Erfahrung und Lebenswirklichkeit: Die Philosophie ist keine abgehobene Theorie, sondern eng verbunden mit dem Leben, das wir führen. Selbst wenn sie sich in den höchsten Sphären bewegt, verliert sie nicht den Bezug zur Realität. Oder sollte sie zumindest nicht.
Die Philosophie hat die Zielsetzung, Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen und unentdeckte Perspektiven zu eröffnen. Durch gemeinschaftliches Philosophieren soll die eigene Überzeugung, Haltung und Gewohnheit auf den Prüfstand gestellt werden.
Es geht hierbei keineswegs um die Bereitstellung vorgefertigter Lösungen für ein gelingendes Leben oder eine erfolgreiche Gesellschaft. Stattdessen geht es darum, alternative Methoden zu untersuchen und auszuprobieren.
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Erfolgreich, glücklich und erfüllt zu leben ist nicht nur eine individuelle Herausforderung. Gerade gesellschaftliche und politische Faktoren dürfen nicht vernachlässigt werden, wenn wir uns mit Lebenswirklichkeiten auseinandersetzen.
Meiner Auffassung nach ist Philosophie keineswegs ein überflüssiges Hobby zur Selbstoptimierung. Vielmehr ist Philosophieren ein grundlegendes Bedürfnis, um sich in der Welt zurechtzufinden. Die Entscheidungen, die wir hierbei treffen oder auch nicht, beeinflussen unsere gemeinsame Welt existenziell.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, das Bewusstsein für die Bedeutung und Relevanz der Philosophie in Erinnerung zu rufen und ihre Fähigkeit zu nutzen, wichtige gesellschaftliche Fragen zu analysieren und evtl. Lösungen zu finden.
Durch meine Arbeit als Philosophin weiß ich aus Erfahrung, dass Flexibilität und Aufgeschlossenheit nicht nur im Prozess des Philosophierens von Bedeutung sind, sondern auch durch diesen Prozess gefördert werden können.
Ich bin überzeugt, dass eine offene und philosophische Herangehensweise nicht nur zu neuen Erkenntnissen führt, sondern auch unsere Denkweise und unser Weltbild erweitert.
“Ein einziges isoliertes Bewusstsein
wäre ohne Mitteilung, ohne Frage und Antwort,
daher ohne Selbstbewusstsein (…)”
– Karl Jaspers