
Philosophie Blog
über Psyche & Lebenswelt
Dieser Philosophie Blog vermittelt philosophische Denkanstöße & Essays zu den Themen Philosophie der Psychologie & Psychotherapie sowie Gesellschaft und Sinn.
Hier soll die Philosophie für eine allgemeine Lebenswirklichkeit des Menschen wieder fassbar werden. Und zwar in verständlicher & klarer Sprache, doch gleichzeitig mit intellektuell-kritischem Anspruch.
Philosophieren ist lebendig, praktisch und ganz schön herausfordernd. Die Philosophie fragt und kritisiert, inspiriert und diskutiert, analysiert und erklärt. Doch genau deshalb geht sie über eine eindimensionale, naturwissenschaftliche Ideologie von Mensch & Welt hinaus. (Vgl. phänomenologische Perspektiven, Existentialismus u.v.m.)
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Störung oder Leiden?
Was Sprache enthüllt #4:
Bist du eine “Störung”?
Das Wort Störung transportiert Tiefenbedeutungen, die dem hilfesuchenden Menschen Schuld, Wertlosigkeit, Fehlerhaftigkeit und Verantwortungslosigkeit zuschreiben.
Therapeutinnen und Ärzte sollten den Terminus Störung ersetzen durch Leiden.
Teil 1: Wahrheit in der Psychotherapie
Philosophie, insbesondere Erkenntnistheorie und Ethik, ist für die Psychotherapie dringend vonnöten; denn die heutige Psychotherapie beruht auf impliziten, d. h. verborgenen oder gar heimlichen und damit schädlichen Grundhaltungen und -aussagen.
Teil 2: Wahrheit in der Psychotherapie
Philosophie, insbesondere Erkenntnistheorie und Ethik, ist für die Psychotherapie dringend vonnöten; denn die heutige Psychotherapie beruht auf impliziten, d. h. verborgenen oder gar heimlichen und damit schädlichen Grundhaltungen und -aussagen. Auch wenn ich in dieser Arbeit deutliche Kritik an der gegenwärtigen empirischen Forschung erhebe, spreche ich mich nicht gegen Empirie aus;
Erkenntnis & Selbsterkenntnis (in Philosophie & Theologie)
Im Rahmen verschiedener Therapieansätze ist mir oft der Begriff der Selbsterkenntnis begegnet. Sich selbst zu erkennen, das gehört wohl zu den schwierigsten Aufgaben, die das Leben uns stellt. Zumal die Sache mit der Erkenntnis eine ziemlich komplizierte ist.
Wahrheit: Erosion oder Differenzierung?
Neue Publikation zum Thema Erkenntnistheorie (auch in der Psychotherapie). Kann es ein Näher-an- oder Weiter-weg-von-der Realität überhaupt geben? Was passiert mit der Erkenntnistheorie, wenn wir sie von einem 1-Personen-Stück (Naturwissenschaft) zu einem Mehr-Personen-Stück (soziale Systeme) erweitern? Findet der Kritische Rationalismus in den Wissenschaften überhaupt statt?
UND ISCHA KNURRTE – Jürgen
Jeden Tag habe ich in meiner gestalt- (Ischa knurrt) therapeutischen Arbeit mit SINN-Themen zu tun: SINN-Frage, SINN-Suche, SINN-Findung, SINN-Gebung. SINN-Leere! Überall ist SINN, vorhandener oder – mehr noch – verlorener.
Die therapeutische Beziehung aus dem Blickwinkel von Levinas und Co.
Therapeutische Abstinenz wird von manchen Patientinnen und Patienten als Zurückweisung und emotionale Distanzierung empfunden. Die Kontrastierung der heutigen Psychotherapie mit den Ansichten einiger französischer Poststrukturalisten kann uns weiterhelfen.
Homo solus – Doxai und Paradoxa des kulturellen Selbstverständnisses
Der postmoderne Mensch, der Homo solus, ist ein einsamer Steppenwolf, dem Halt gebende Beziehungen und – auf gesellschaftlicher Ebene – Sozialpartnerschaft, Gerechtigkeit und Chancengleichheit nicht mehr so recht gelingen wollen.
Was Philosophie beiträgt
Philosophie ist grundlegend praktisch
Leider wird sie heutzutage oft mit Fachsimpelei verwechselt, obwohl sie doch orientierende Praxis für den Alltag und das Leben ist.
Wesentlich ist der Bezug zur menschlichen Erfahrung und Lebenswirklichkeit: Die Philosophie ist keine abgehobene Theorie, sondern eng verbunden mit dem Leben, das wir führen. Auch wenn sie sich in den höchsten Sphären bewegt, verliert sie nicht den Bezug zur Realität. Oder sollte sie zumindest nicht. Schließlich hat Philosophie die Zielsetzung, Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen und unentdeckte Perspektiven zu eröffnen.